
Dr. Albert Einstein (1879 - 1955)
Diese Handschrift ist klein und besitzt ein demütiges Aussehen. Der Rhythmus und der Fluß der Handschrift ist beträchtlich, wie man an den drahtförmigen Zügen sehen kann. Das alles ist das Kennzeichen des Wissenschaftlers, dessen Sinn nur auf die Arbeit konzentriert ist und hat nur diesen einzigen Wunsch, in Frieden gelassen zu werden.Man kann diese Handschrift mit der von Thomas Aquinas vergleichen, wo die oberen und mittleren Zonen dominant sind. Die Betonung der oberen Zone liegt in dem fliegenden Bogen über Einsteins Familiennamen. Die T-Striche in seiner Handschrift haben die gleiche Bedeutung.
Einstein hat die Begabung, die gigantischen (-r sehen )
Der Endzug des -r in dem Wort "dafür" zeigt Himmelskörper und auch das kleinste Teil eines chemischen Elements zu verstehen. Sein Geschmack für die feine und außerordentliche Form kann man gut an dem individualistischen ernsthafte Einstellung gegenüber der Arbeit.
In seiner Freizeit hat Einstein Geige gespielt und diese Geige ist deutlich erkennbar in seiner Handschrift, nämlich im -t in dem Wort "instinktive".
Einsteins Humor muß hier und da in der Form sprühenden Witzes gelegen haben, wie der wellenförmige Strich über dem -ü zeigt.
Der fliegende T-Strich in "urteile" zeigt, daß Einstein Tagträume hatte und von der Realität entfernt sein. Auch könnte es Einsamkeit sein, die von Tieren ersetzt (ausgefüllt?) wurde.
Die ganze Handschrift spricht von Intuition und Beobachtungsgabe, der Charakter, der sein ganzes Leben harte Arbeit leisten mußte.